
Die Redakteure von Panorama scheinen bei der Waschmittelfirma Persil Sonderkonditionen zu haben. Ihr Beitrag über antisemitische oder Israel-kritische Berichterstattung hat der deutschen Weste einen Sonderwaschgang verpasst. Allen Umfragen, Friedhofsschmierereien, Morddrohungen gegen leibwächtergeschützte jüdische Persönlichkeiten zum Trotz ist jetzt der deutschen Presse, den Politikern, der Regierung und selbstverständlich dem ganzen Volk eine blütenweiße Weste bestätigt worden, frei von jeglichem üblen Geruch des Antisemitismus.
Stattdessen droht den sauberen ordentlichen Deutschen eine ganz neue Gefahr, und die kommt natürlich, nein pardon, nicht natürlich sondern völlig unerwartet ausgerechnet aus der jüdischen Ecke. Sie hat sogar einen Namen: Sacha Stawski.
Der zitiert Unschuldslämmer wie Leyendecker, wagt in einem Nebensatz dieses über jeden Versacht erhabenen ehrenwerten Journalisten ein "Schüren des Antisemitismus" zu entdecken, stellt das in seinen Pressedienst "Honestly Concerned" und lässt nun die Hetze gewähren. Dass da mal wieder Leserbriefe zitiert werden, während eingestandenermaßen Stawski selber "vorsichtiges Vorgehen" bescheinigt wird, macht die Sache nur noch schlimmer. Wen kümmerts, dass keine Zeitung, kein Medium, auch nicht "Honestly Concerned", Verantwortung für Meinungen in Leserbriefen übernimmt. Leyendecker und die Redakteure von Panorama bemerken schnell, dass hier eine üble jüdische Verschwörung am Werke ist: eine gelenkte Kampagne.
Um diese neue Gefahr für Deutschland zu erkunden, nämlich den Antisemitismusvorwurf gegen Leute, die gar keine Antisemiten sind, ist die Panorama-Redaktion weit gereist. Avi Primor, bekanntlich Jude und deshalb als Kronzeuge besonders geeignet, behauptet: "Das ist kein Antisemitismus". Was er meint, worauf er anspielt, wird nicht klar, aber beim schnellen Zuhören verbleibt der Eindruck, als habe er in Wirklichkeit gesagt: In Deutschland gibt es keinen Antisemitismus. Und dann der zweite jüdische Kronzeuge: Uri Avnery. Wer sich auskennt, sollte wissen, dass Avnery jede Gelegenheit nutzt, die israelische Regierung zu kritisieren. Mit Vergnügen bezichtigt er die amtlichen Stellen, systematisch die Antisemitismuskeule zu schwingen, keinerlei Kritik zu dulden.
Unverständlich ist, wenn schon der Exot und Chef einer radikalen Miniorganisation wie Uri Avnery interviewt wird, warum nicht mit gleichem Respekt ein entsprechender deutscher Friedensaktivist und Exot befragt wurde, etwa Horst Mahler. Der hätte Panorama ganz gewiss ebenso bestätigt, dass der Antisemitismus eine jüdische Erfindung sei und dass alle Gefahr für Deutschland von den Juden ausgehe.
Jetzt, nachdem Panorama allen deutschen Politikern und Journalisten einen Persilschein ausgestellt hat, nachgewiesen hat, dass es keinen Antisemitismus mehr in Deutschland gibt, tut der wunden Seele ein Neuanfang richtig gut:
Endlich wissen wir, woher die wahre Gefahr herrührt, wer in Deutschland Hetze betreibt, wer angesehene Journalisten oder Politiker niedermacht, wer Pressekampagnen betreibt: die Juden natürlich!
Wer das Informationsmaterial von Honestly Concerned kennt und weiß, wer noch zu diesem Beitrag interviewt wurde, was da noch gezeigt werden sollte, nach Aussage der Redakteure, der weiß auch, was Panorama bewusst unterschlagen hat, um einen Beitrag zu produzieren, der bewusst den Antisemitismus schürt. Diesmal haben die Autoren nach allen Regeln der Kunst einen eindeutig antisemitischen Fernsehbeitrag geschaffen.
Alles war darin enthalten: Juden initiieren Hetzkampagnen mit verschwörerischen Mitteln. Juden dienen als Kronzeugen, um das zu bestätigen. Der Chef des israelischen Presseamtes Dani Seaman wird mit lächerlich gemacht und Professor Wolfssohn wird dargestellt wie ein Jude, der völlig unberechtigt glaubt, als Jude verfolgt zu werden und nicht als jemand, der schreckliche verachtenswerte Meinungen vertritt. Und wenn der Staat Israel unfähig ist, sich mit Kritik an seiner Politik auseinander zu setzen, dann ist auch klar, warum er kritische Journalisten als "Antisemiten" verfolgt. Es fragt sich nur, warum Panorama weder vom israelischen Außenministerium noch vom Botschafter Stein einen entsprechenden Spruch einholen konnte, um diese Behauptung zu belegen. Denn in der Öffentlichkeit heißt es bei Stein wie in Jerusalem: "Kritik an Israel ist legitim."
Dass jedoch manche Kritik an Israel antisemitisch formuliert oder dargestellt wird, wussten die Reporter von Panorama, sorgten aber dafür, das nicht zu zeigen. Denn das hätte nicht in das Konzept gepasst, wenn es darum geht, mal wieder die Juden an den Pranger zu stellen.
"...es gibt Grenzen, denn nicht jeder, der Israels Politik anprangert oder kritisiert, ist Antisemit..."
Man möge doch bitteschön mal ganz genau hinschauen, wer diesen Satz bis zum geht-nicht-mehr wiederholt!
Israelis, vom Staatspräsidenten bis zu Botschafter Stein wiederholen unermüdlich, daß Kritik an Israel legitim sei.
Es mangelt nicht an Kritik an Israel. Die Zeitungen sind voll davon und es mangelt auch nicht an "Verurteilungen" der Gewalt (Israels) aus berufenem Munde, egal ob von Herrn Rau, Joschka Fischer, oder sonst wem. Eine "Verurteilung" ist eine ziemlich scharfe Form der Kritik. Aber Hand aufs Herz, jene die sagen, daß Israel-Kritik mit Antisemitismus gleichgesetzt werden würde, müßten doch eigentlich bei einiger Überlegung selber ins Stocken geraten...: Würde irgend ein deutscher Jude, ein Israeli oder ein ausgeprägter Israel-Freund oder Israel-Kritiker ernsthaft behaupten, daß Rau oder Fischer "Antisemiten" seien? Wir bringen diese beiden Namen, weil es wohl einen breiten Konsens gibt, daß gerade diese beiden Politiker über jeden Verdacht erhaben sind.
Jene Israel-Kritiker, die allerdings befürchten, als "Antisemiten" an den Pranger gestellt zu werden, sollten erst einmal genau prüfen, wer sie überhaupt so bezeichnet (falls es überhaupt geschehen ist) und zweitens sollten sie sich fragen, ob ihre Kritik an Israels Politik sachlich formuliert ist (ohne die klassischen Klischees zu verwenden) ob sie gerechtfertigt ist, ob Israel mit gleichen Maßstäben gemessen wird, wie jene, die man an sich selbst, an Deutschland oder an andere demokratische Staaten stellt. Welchem Zweck die Kritik dient, ob sie aufrichtig ist und ob gleiche Kritik an anderen "Übeltätern" geübt wird, die Gleiches, oder gar Schlimmeres tun.
Da es um Honestly-Concerned geht, sollten nicht nur die Redakteure von ZAPP mal genau prüfen, wen, wann und ob Honestly-Concerned in einem eigenen Kommentar einen Journalisten namentlich einen "Antisemiten" bezeichnet hat. Darum allein geht es doch. Wenn HC sich über gewisse Zeitungsartikel "ärgert", oder wenn es auf Mankos, willentliche Auslassungen, unausgewogene Berichte oder sonst was hinweist, so ist das doch wohl kein "Antisemitismus-Vorwurf" solange dieses Wort nicht vorkommt.
Wenn HC aus der gesamten deutschen Presse Zeitungsartikel zum Thema Antisemitismus, über entsprechende Vorgänge oder publizistische Betrachtungen zu dem Thema sammelt und gebündelt verbreitet, so ist das ein themenbezogener Pressespiegel, wie es sie zu Hunderten jeden Tag in jeder Firma und jeder Behörde gibt. Das ist zunächst einmal nur Information, noch längst kein Vorwurf.
"Streit Christiansen/Giordano" - Was bitteschön hat das mit Antisemitismus zu tun?
Es ist das gute Recht von Frau Christiansen, einseitig über das Leid palästinensischer Kinder zu berichten (ohne gleichzeitig das Leid der israelischen Kinder zu beachten, das es auch gibt) und ebenso ist es das Recht von Herrn Giordano, Frau Christiansen vorzuwerfen, Propaganda für die Palästinenser zu machen, "als hätte ihr Arafat die Feder geführt". Iris Berben wurde kürzlich mit etwas anderen Formulierungen vorgeworfen, einen Film über Israel gedreht zu haben, "als hätte ihr Scharon die Feder geführt". Na und. Das ist das Risiko, wenn man einseitig ist und das ist auch die Gefahr, ebenso einseitig kritisiert zu werden. Vermutlich hat Giordano nach dem Berben-Film nicht zur Feder gegriffen.
Was aber bitteschön hatte diese Auseinandersetzung mit "Antisemitismus" zu tun. Christiansen hat sich nicht gegen die bösen Juden ausgelassen, die den Kindern in Rafah etwas antun und Giordano hat das Wort Antisemitismus nicht in die Bild-Feder genommen!
"Vorverurteilung Israels" - So der Text und als Bild ein ballernder Panzer!Das Lachen am Schneidetisch schallt hinüber in den Film... Man sieht richtig, wie sich die Redakteure ins Fäustchen lachen, bei der Idee, im Text von einer Vorverurteilung zu reden und Bilder zu zeigen, die eine Verurteilung doch nur rechtfertigen. Das ist so ziemlich die billigste Methode eines zynischen Journalismus, die es gibt. Jeder Profi sieht sofort, wie einfach sich das machen läßt, während die wenigsten Zuschauer daran denken, daß ein Redakteur beschließt, welches Bild über welchen Text gelegt wird. Hätten sie über die Worte "Vorverurteilung Israel" Bilder eines in die Luft geflogenen Busses in Jerusalem gelegt, hätten Bild und Text zusammengepaßt, aber eben mit umgekehrter Bedeutung und nicht in der Form einer hämischen Schadenfreude.
Einigermaßen sachlich ist das Interview mit dem Rabbiner, dem Beitrag über die Notwendigkeit zum Schutz vor Synagogen und die Berichte über Friedhofsschmierereien.
Zum Thema: "Leyendecker"Leyendecker wurde kein Antisemitismus vorgeworfen. Ihm wurde nahegelegt, daß ein problematisch formulierter Satz "Antisemitismus schüren könnte". Nämlich die Behauptung, daß die Terroristen angesichts des israelischen wie amerikanischen Vorgehens keine Rechtfertigung mehr benötigten...oder so ähnlich. Mit anderen Worten: weil offenbar Israelis und Amerikaner morden, bedeutet das einen Freibrief für Terroristen, ebenfalls zu morden.
Was dann zitiert wird, aus Honestly-Concerned, gleicht dem Bildnis eines Stürmer-Nachfolgers. Tatsächlich aber handelt es sich bei den gezeigten Zitaten NICHT um Leitartikel von HC, (die es bestenfalls gelegentlich in Form von meist nicht gezeichneten Kommentaren gibt). Vielmehr sind es die (fast unzensierten) Leserbriefe, die einige Leser in Kopie an HC geschickt haben, und die HC ebenfalls (mit dem entsprechenden Disclaimer) veröffentlicht.
Die Redaktion ZAPP sollte mal versuchen, die gleiche Methode bei Zeitungen wie FAZ, FR oder SZ einzuführen und dort abgedruckte Leserbriefe als "Meinung der FAZ" zu zitieren. Das würde die FAZ wohl nicht sehr goutieren und sowie das bekannt wird, würde niemand mehr einen solchen "Pressespiegel" ernst nehmen, der Leserbriefe als Zeitungsmeinung verkauft. Aber im Falle von HC - so wohl die Meinung von ZAPP - scheinen auch namentlich gekennzeichnete Leserbriefe gut genug zu sein, als Originaltext der Redaktion HC herzuhalten.
Da hat sich die Redaktion ZAPP schlicht einen böswilligen Betrug geleistet, den sie selbst bei schlimmster und böswilligster Kritik mit keiner deutschen Zeitung treiben würde.
Leyendecker "merkt" daß es eine "gelenkte Aktion" sei. Daß er vielleicht etwas falsches oder problematisches geschrieben haben könnte, schließt er aus. Bürgerinitiativen, Demonstrationsaufrufe, Manifestationen, Leserbriefaufrufe, jede Demonstration und sogar die Love Parade in Berlin sind alles "gelenkte Aktionen", denn irgend jemand ruft dazu auf oder organisiert etwas. Na und? Warum dann nicht sachlich reagieren, um so mehr, wenn sich offenbar zahlreiche Leute an seiner Formulierung stoßen. Herr Rumsfeld dürfte auch gedacht haben, daß es eine "gelenkte Aktion" war, als der gesamte deutsche Blätterwald ihn wegen seinem "alten Europa" attackierte. Das eine scheint also eine "jüdische Verschwörung" zu sein, während das andere wohl eine "europäische Verschwörung" war...
ZAPP möge bitte mal typische Beispiele bringen, wo bei HC Israel-Kritik mit Antisemitismus gleichgesetzt wurde, und noch dazu "reflexartig". Immerhin ist ja segensreich, daß es in Deutschlands Presse keinerlei "reflexartige" Reaktionen etwa auf die amerikanische Politik, auf Herrn Bush oder gar auf Herrn Wolfowitz gibt.
"Aufruf zu Kampagnen gegen "mißliebige Journalisten"
Nun ja. Früher warf der Staat "mißliebige Journalisten" ins Gefängnis oder schicke sie an noch schlimmere Orte. Wie gut, daß deutsche Zeitungsredaktionen nicht wieder den Begriff "mißliebige Journalisten" eingeführt haben: jeder in ihren eigenen Zeitungen veröffentlichte Leserbrief richtet sich schließlich gegen einen "mißliebigen Journalisten", nämlich jenen, der einen ungewünschten oder unpassenden Kommentar geschrieben hat oder in einem Artikel eine umstrittene Äußerung gemacht hat. ZAPP möge auch hier bitte ein Beispiel nennen für eine Kampagne gegen einen "mißliebigen Journalisten" und bitte darauf achten, ob die Kampagne, falls es sie gab, gegen einen Journalisten oder gegen bestimmte Artikel gerichtet war. Bisher hat sich HC wohl recht wenig um das Privatleben oder sonstige Eskapaden eines Journalisten gekümmert, um behaupten zu können, daß die Kritik gegen einen "Journalisten" und nicht gegen dessen veröffentlichten Artikel ging. Aber die Redaktion ZAPP hat gewiß doch gut recherchiert und kann hoffentlich die Beweise liefern....
Interessant: Anstatt Fotos der "mißliebigen Journalisten" zu zeigen, erscheinen da Namen von Zeitungen, und dann heißt es "Medien werden nahezu täglich an den Pranger gestellt". Nun ja, täglich veröffentlichen genau diese Medien Leserbriefe. Die Kritik aber per Internet zu veröffentlichen ist dann schon "an den Pranger stellen".
Wer Sacha Stawski und seine Ziele kennt, weiß daß er sein Projekt vorstellte, Antisemitismus und "wahrhaftige Berichterstattung" (über Nahost). Da wurde bei ZAPP wohl das entscheidende Wort wegen Zeitmangel weggekürzt. Wie kommen die da dazu, zu behaupten, er "fühlt sich im Recht" und schon bei den nächsten Bildern zu unterlegen: er diffamiert.
Wo und wann bitteschön hat HC jene Journalisten "diffamiert", die sehr wohl zwischen Antisemitismus und kritischer Berichterstattung unterscheiden können. Da HC in Überfülle jedes noch so winzige Ereignis in Nahost als Meldung oder Bericht sammelt und verbreitet, kann HC nicht einmal vorgeworfen werden, selber "kritische Berichte" zu zensieren. Das gesamte Material liegt doch vor.
Aha, sogar Leyendecker gesteht, daß in mancher Kritik an Israel auch ein "versteckter Antisemitismus" steckt. Warum sollte das nicht "an den Pranger gestellt werden", Herr Leyendecker, wieso ist da ein Vorwand notwendig. Tut es etwa sonst jemand? Und ist es nicht dankenswert, daß es jemanden gibt, solchen versteckten Antisemitismus aufzudecken? Wir wissen doch alle, wohin Antisemitismus usw. führen kann. Sollte man das lieber unter den Teppich kehren, obgleich sogar das Grundgesetz da klare Worte genau zu diesem Thema enthält?
Nicht die Antisemiten müssen zurückgedrängt werden, sondern jene, die sich über Antisemitismus beklagen.
Und was die "behutsame Sprache" angeht, wohl wahr. Aber machen Sie da HC Vorwürfe, oder schon wieder jenen Leserbriefschreibern, die bei HC ihre Briefe veröffentlichen können, während sie bei den Zeitungen natürlich gar nicht oder nur sehr selten beachtet werden....!?!?

Sehr geehrte Damen
und Herren,
neben einigen ungeheuerlichen Verkürzungen und
Verfälschungen durch Ihre Darstellung der Problematik ist mir vor allem ein
Satz am Ende des Berichts aufgefallen, den ich mir heute auf Ihrer
Internetseite angesehen habe:
"Trotzdem scheint es manchmal leichter,
jemanden des Antisemitismus zu bezichtigen, als sich mit dessen Kritik
auseinanderzusetzen."
Ich würde sagen, das fällt auf Sie selbst zurück:
Es scheint für viele Journalisten - zumindest bei der Süddeutschen Zeitung und
dem NDR - allemal leichter zu sein, dem anders Denkenden vorzuwerfen, er gehe
mit unlauteren Mitteln vor, als sich
kritisch mit den eigenen Vorurteilen und der Kritik an der eigenen
Berichterstattung auseinanderzusetzen.
Nichts anderes kann ich Ihrer
Darstellung des Themas entnehmen. Oder wie soll ich mir erklären, dass die
Auseinandersetzung zwischen Honestly-concerned.org und Herrn Leyendecker auf
die wenigen unflätigen Schreiben verkürzt und das dann zu einer Kampagne von
Herrn Stawski hoch stilisiert wird?
Wie soll ich mir erklären, dass die
Lüge verbreitet wird, Honestly-concerned.org würde alle Israel-Kritiker als
Antisemiten diffamieren?
Wie soll ich mir erklären, dass die unfaire bis
völlig unlautere Berichterstattung der BBC auf den Auslöser des "Boykotts"
reduziert wird? Aber die BBC darf man nicht angreifen, die ist der Inbegriff
der Lauterkeit, nicht wahr? Dass sie eine lange Geschichte der Einseitigkeit
gegen Israel hat, spielt dabei keine Rolle.
Vielleicht sollten Sie sich
einmal anschauen, wer gebetsmühlenartig die Behauptung wiederholt, Kritik an
Israel werde verboten oder Kritiker an Israels Politik würden als Antisemiten
abgestempelt. Indem Sie diese verleumderische und gelogene Darstellung
nachplappern, geben Sie Leuten Oberwasser und Legitimation, die
Antisemitisches verbreiten, die von jüdischen Verschwörungen palavern. Wollen
Sie das wirklich?
Journalisten tun sich offenbar schwer mit Kritik, die
an ihnen geübt wird. Sie beim NDR auch - das sieht man an Ihrem Beitrag,
nachdem ZAPP das schon genauso machte. Ich finde das traurig und erschreckend.
Auch Sie stehen nicht über den Dingen, ganz im Gegenteil. Sie machen mit Ihrer
Berichterstattung Politik. Leider sehr häufig zu Gunsten von Leuten, die alles
andere als ehrbar sind. Gerade im Nahostkonflikt. Eine sachliche
Auseinandersetzung mit der an Ihnen geübten Kritik erfolgt nicht. Die
Scheuklappen, die Sie anderen vorwerfen, tragen Sie selbst. Sie sind aber wohl
nicht bereit das je zuzugeben. Es sollte mich freuen, wenn ich mich
täusche.
Mit freundlichem Gruß
Herbert Eiteneier
51379 Leverkusen
http://homepages.compuserve.de/heppye/
-----Original Message-----
From: Leo
Bauer
Sent: Saturday, August 07, 2004 9:30
AM
To: panorama@ndr.de
Subject: Leserbrief zu Panorama v.
05.08.2004
zur Sendung "Unter Verdacht - Israelkritiker als
Antisemiten?"
[http://www.ndrtv.de/panorama/archiv/2004/0805/antisemitismus.html]
Sehr geehrte Damen und Herren,
was ist
schlimmer - die Kritik, die irrtümlich als Ressentiment verworfen
wird,
oder das Ressentiment, das betrügerischerweise als Kritik auftritt?
Diese
Fragestellung ist alles andere als eine deutsche Besonderheit sondern wird
fast überall auf der Welt diskutiert. Nathan Sharansky hat
zur Definition
des Antisemitismusbegriffs für den Alltagsgebrauch den
3D-Test
vorgeschlagen: An der Anwesenheit von Dämonisierung,
Doppelstandards und
Delegitimierung läßt sich im Zweifelsfall erkennen,
ob die Grenze zwischen
Kritik und Ressentiment überschritten wird oder
nicht. Diese Unterscheidung
läßt sich sicherlich noch weiter
differenzieren, doch der Vorschlag zeigt
wie wichtig es ist, Prüfsteine
bereitzustellen, die es ermöglichen
unbefangen zu argumentieren.
Es mag psychologisch verständlich sein,
dass eine Nation, die einmal für
ihre Obrigkeitshörigkeit berüchtigt war,
sich anschließend mit dem naiven
Übereifer des Bekehrten zum kritischen
Denken bekennt, als hätte sie es
ganz allein erfunden: Doch ein Anspruch
auf Kritik kann ebensowenig eine
politische Blankovollmacht abgeben wie das
Befehlsprinzip. Ganz im
Gegenteil - wer sich in die Rolle des Kritikers
begibt, beansprucht
damit, seine eigene Beweislast tragen zu können -
gerade darin besteht die
historische Neuheit der Kritik. Wer es hingegen,
wie einer der in ihrem
Beitrag zitierten Antisemiten, "ungeheuerlich"
findet, wenn die
Motivation seiner Aussagen hinterfragt wird, zeigt damit
dass er das
Grundprinzip von Kritik nicht verstanden hat.
Das
übertriebene Zurückweisungslamento, einschließlich seiner Extremform,
der
Antisemitismuskeulen-Fantasie, ist paradoxerweise das
Erkennungszeichen
dafür, dass es sich bei einer angeblich kritischen
Aussage nicht um
tatsächliche Kritik sondern um politische Mimikry
handelt. All die
vermeintlich gegen ihn gerichteten rhetorischen Waffen,
die der im
Mäntelchen des Kritikers auftretende Antisemit anführt um sich
als die
verfolgte Unschuld zu inszenieren, können den Kritiker, der auf
die Kraft
des besseren Arguments setzt, nicht treffen. Denn der Kritiker
weiss: Bei
einer Aussage, die schon allein dadurch zu entkräften ist,
dass ihre
Tendenz benannt wird, handelt es sich nicht um Kritik sondern
um
Ressentiment.
Der Panorama-Beitrag "Unter Verdacht" ist leider ein
Beispiel dafür, dass
die Tradition kritischen Denkens in Deutschland noch
immer öfter in
Anspruch genommen als verstanden wird. Wer von Ariane
Reimers und Mareike
Rudolph Erklärungen über den Grenzverlauf zwischen
Kritik und
Ressentiment erwartet hat, wurde mit Anschauungsmaterial
über
journalistische Doppelstandards enttäuscht.
mit freundlichem
Gruß
Leo Bauer
http://www.inipa.de/ - Initiative
Potsdamer Abkommen
-----Original Message-----
From: Heinz
Schneier
Sent: Friday, August 06, 2004 5:14
PM
To: panorama@ndr.de
Subject: Panoramabericht über Antisemitismus und
Israelkritik
München, 06.08.04
Sehr geehrte Damen und Herren,
der gestrige
Bericht sagt mehr über die Selbstherrlichkeit deutscher Journalisten aus - die
es als ihr Vorrecht erachten andere bis zur Verleumdung zu kritisieren, aber
jede Kritik an ihrer Berichterstattung als Difamierung empfinden - als über
das angesagte Thema.
So empfindet Herr Leyendecker es als „ungeheuerlich“
als Antisemit betrachtet zu werden, nur weil er die Meinung vertritt, die
Juden wären am Terrorismus in der Welt und an ihrer eigenen Ermordung schuld
und Ihre Redaktion untermauert – nach echt antisemitischer Manier – ihre
Darstellung durch Hinzuziehung professioneller jüdischer Kollaborateure, die
für Israel und das Judentum so repräsentativ sind, wie etwa Herr Horst Mahler
für Deutschland.
Im Bericht wurde weder eine kritische Infragestellung des
Themas auch nur ansatzweise ermöglicht, noch wurden Studien des American
Jewish Comittee und der Universität Duisburg über die quantitativ und
objkektiv abnorme, permanente und einseitige Verurteilung Israels in deutschen
europäischen Medien, wie auch über die Verknüpfung deutscher
Nahostberichterstattung und Antisemitismus seitens auch nur ansatzweise
erwähnt.
Im Vergleich zu Ihnen schneidet Honestly Concerned und Herr
Stawski höchst vorteilhaft ab: Während er mit auf seiner Webseite Presseorgane
dadurch „difamiert“, dass er deren Artikel ungekürzt publiziert, wird sein
Interview mit Ihnen eindeutig in Sinne einer offensichtlichen Verzerrung
zurechgeschnitten. Insofern ist Ihre Werbung für Honestly Concerned der einzig
positive Aspekt Ihres Berichtes und es bleibt zu hoffen, dass viele Ihrer
Zuschauer nun in die Lage versetzt werden, Ihre Berichterstattung mit der von
Honestly Concerned objektiv zu vergleichen.
Mit freundlichen
Grüßen
Heinz Schneier
-----Original Message-----
From: Stefan
Göppert
Sent: Friday, August 06, 2004 7:21
AM
To: info@DasErste.de; info@honestly-concerned.org
Subject: Unter
Verdacht - Israelkritiker als Antisemiten?
Sehr geehrte
Redaktion,
ich schaue mir die Panorama-Sendungen recht gerne an. Den
Beitrag zum Thema Israelkritik und Antisemitismusvorwurf finde ich allerdings
nicht gelungen. In den meisten Fällen (aber nicht immer!) ist sicherlich ein
Antisemitismusvorwurf, so weit überhaupt erhoben, nicht gerechtfertigt. Aber
der Vorwurf einer einseitigen Berichterstattung über Israel allemal! Der
Umfang und die Intensität der Kritik an Israel steht in keinem Verhältnis zur
Kritik an der palästinensischen Seite bzw. zu Berichten über andere
Krisenregionen. Und es gibt auch echt antisemitische Darstellungen in den
Medien. Auch in der in Panorama erwähnten Süddeutschen Zeitung. Zuletzt hatte
sich die Redaktion der Zeitung für ein solches Bild entschuldigt. Auch die
Darstellungen der BBC sind tatsächlich manchmal antisemitisch. Selbst deutsche
Politiker haben es schon gesagt, dass sich mitunter Antisemitismus hinter
Israelkritik versteckt. Darauf wurde leider nicht eingegangen. Das sollte aber
angeprangert werden. Die Sendung erweckt jedoch den Eindruck, dass sehr gern
Kritik geübt wird, aber die Kritik an der Kritik verunglimpft werden soll. Mir
fielen die Worte meines Vaters ein: "Getroffene Hunde bellen." Das ist im
übertragenen Sinn gemeint und nicht als Beleidigung zu verstehen! Diese Mail
habe ich aus eigenem, freiem Entschluss geschrieben und wurde nicht von
irgendeiner Stelle "gesteuert". Es ist meine persönliche Meinung.
Mit
freundlichen Grüßen
Stefan
Göppert
Sehr geehrte Damen und
Herren,
ich bin zufällig auf Ihre Webseite gestoßen und hoffe Sie können
mir helfen. Gerade als deutscher Staatsbürger sehe ich es als meine Pflicht
an, öffentlichem Antisemitismus entgegenzuwirken und finde es persönlich auch
unerträglich, solche Ungeheuerlichkeiten lesen zu
müssen.
Seitdem ich zufällig vor einem Monat bei einer Webrecherche auf
die Seite http://www.unglaublichkeiten.com
gestoßen bin, versuche ich entsprechende Stellen, wie die amerikanische
Webhosting-Firma iPowerweb, die die Seite hostet, aufmerksam zu machen. Die
equivalente deutsche Seite ist zum Glück schon geschlossen
worden.
Bei der Seite geht es hauptsächlich um eine erfundene jüdische
Weltverschwörung, die schon in der Übersicht durch hetzerische Verleumdung
auffällt. Hier nur ein Originalzitat als
Beispiel:
„Die jüdischen Medien haben die Deutschen fest im
Griff - Deutschen durch TV-Massenmedien
manipuliert, durch unterdrückte oder unvollständige Nachrichten, durch
tendenziöse Kommentare, durch gewaltverherrlichende oder sexistische Filme,
durch debile Werbesendungen und vor allem durch gesteuerte Diskussionen.
Vielen Zuschauern im Bereich des hessischen Fernsehens, in dem der Verfasser
lebt, gehen bzw. gingen permanent die Messer in der Tasche auf, wenn sie zum
x-tenmal von den Juden Ignatz Bubis oder Michael Friedmann eingetrichtert
bekommen bzw. bekamen, wie sie die Welt, Deutschland und die Viererbande zu
sehen haben und wie rückschrittlich es doch sei, sich um das Geschick der
Nation zu sorgen.“
Das Ganze geht einher mit latenten bis eindeutigen
Holocaust-Leugnungen und der Abstreitung des Status der Bundesrepublik
Deutschland mit seinem freiheitlich-demokratischen Grundprinzipien und der
Forderung zu einer nationalistisch (um nicht zu sagen nationalsozialistisch)
geprägten Ordnung zurückzukehren.
Ich würde mich sehr freuen, wenn es Ihnen irgendwie möglich
wäre, mich in meinem Ansinnen zu unterstützen, solche antisemitische und
demokratiefeindliche Propaganda zu unterbinden. Der Webhostdienst iPowerweb
hat sich leider auch nach mehrmaligem E-Mail-Kontakt nicht dazu durchringen
können, Schritte zur Sperrung der Seite einzuleiten. Stattdessen wird man nur
immer aufs Neue durch maschinengenerierte E-Mail-Antworten weiter
vertröstet.
Ich hoffe, dass ich mit meinem Anliegen bei Ihnen richtig bin
und würde mich über jegliche Antwort Ihrerseits im Vorhinein
bedanken.
Mit freundlichen Grüßen
Frederik Koch
-----Original Message-----
From: "Hans-Jürgen Krug"
Sent: Thursday, August 05, 2004 10:56 PM
To:
Panorama
Subject: Panorama: Sendung vom 05.08.2004 um 20:15 Uhr in
der ARD
Sehr verehrte Frau Reschke,
Warum haben Sie Herrn Stawski
überhaupt zu Panorama eingeladen, wenn er in der ganzen Sendung doch nur 3-4
Sätze zu den gegen Honestly-Concerned erhobenen Vorwürfen sagen durfte,
welche dann auch noch abrupt unterbrochen bzw. abgeschnitten wurden? Natürlich
war auch zu erwarten, dass ausgerechnet Herr Avnery, wieder seinen Senf
dazugeben konnte, der ja immer als Feigenblatt für die Medien fungieren muß,
obwohl er einer verschwindend kleinen Minderheit angehört. Ist er das,
der seriöse Journalismus in Deutschland, der zwar einerseits ungehemmt und oft
bösartig Israel krititisieren darf, wobei manch vermeintliche Kritik, was sich
leicht beweisen läßt, oft mindestens so schlimme Hetze wie im 3. Reich
ist. Da wird gelogen, unterschlagen, getürkte Bilder benutzt und
es werden unfaire Vergleiche angestellt. Aber wehe es steht jemand auf,
der sich mit der mächtigen Zunft der Medien in diesem Falle anlegt, der wird
mit allen journalistischen Tricks und Mitteln verunglimpft.
Nur vorweg,
wir und auch auch ich persönlich werden uns weiter mit den Medien
anlegen, es sei denn, die bundesdeutsche Pressefreiheit, welche nebenbei auch
durch das Blut amerikanischer und darin auch vieler jüdischer GI's
erkämpft wurde, wird nicht weiterhin machtmissbraucht wie momentan in
unerträglicher Weise.
Zu Honestly-Concerned ist zu sagen, dass es eine
reine Privatinitiative ist, welche weder von der israelischen Regierung
gesteuert, noch gesponsert wird und wir als NL-Empfänger, sind völlig frei,
uns zu den Artikeln und Beiträgen, welche im HC-NL meistens ohne jeden
Kommentar veröffentlicht werden, zu äußern, oder zu dem was wir selbst
in den Medien hören, sehen oder lesen. Auch diese Mail schreibe ich aus freiem
eigenem Antrieb, schon weil Panorama hier natürlich einseitig für Leyendecker
Partei ergriffen hat, denn eine Krähe hackt der anderen nun mal kein Auge aus
und wir, in der Regel einfach nur "besorgte Bürger" ohne Lobby, stehen daher
um der Wahrheit und der Gerechtigkeit willen, zwangsläufig auf der anderen
Seite. Dies nur zur Klärung.
Anhand von nur zwei Beispielen will ich
aber noch versuchen zu verdeutlichen, warum Herr Leyendecker Unrecht hat und
an einem anderen Fall entscheiden Sie bitte selbst, ob es sich hier noch um
"legitime Kritik an Israel" handelt oder ob nicht die Bosheit, sprich der Hass
auf Israel und damit letztzlich auf die Juden, möglicherweise sogar unbewußt,
der Vater des Gedankens war, was aber keine Entschuldigung sein
kann.
Beispiel 1
Zitat
Leyendecker:
„Terrorismus ist zu allen Zeiten ein Angriff auf
die Gesellschaft, und er passiert nicht, weil der Teufel in Personen fährt wie
die biblischen Säue. Es entspringt in der Regel der Auflehnung gegen Zustände
und soll Verhältnisse ändern. Denn auch Fehlentwicklungen sind
Entwicklungen" und „Das Netzwerk der islamistischen Terroristen
hingegen, das durch die derzeitige Politik der USA und
Israels bedauerlicherweise immer mehr Knoten bekommt,
braucht keine Rechtfertigungen mehr".
Herr Leyendecker
behauptet also sinngemäß, nicht der islamistische Terror ist schuld an der
harten Politik der USA und Israels ihm gegenüber, sondern die harte Politik
dieser beiden Staaten ist Schuld am islamistischen Terrorismus, damit also
auch an den 5 Kriegen gegen Israel, dem 11.9.01 und den vielen
Selbstmordbombenanschlägen und Bombenanschlägen in Israel, dem Irak, auf
Djerba, in Spanien und überall in der Welt. Dies alles ist
geschehen auf Grund der derzeitigen Politik der USA und
Israels, ja? Und obwohl der islamistisch motivierte Krieg gegen Israel
im Mai 1948 bereits angefangen hat? Die Auflehnung der Islamisten ist
also gegen Israel und die USA gerechtfertigt und hat natürlich nichts mit der
militanten Verbreitung des Islam zu tun und vor allem auch nichts mit den
Mißständen in den 52 islamischen Diktaturen weltweit.
Ein seriöser
Journalist sollte aber vor allem der Wahrheit verpflichtet sein. Falls Herr
Leyendecker kein Antisemit sein sollte, manchen Leuten ist dies gar nicht
bewußt, dass sie welche sind, dann ist er wenigstens ein Ignorant sehr
verehrte Frau Reschke.
Auch wenn sich der Chefredakteur der
Süddeutschen Zeitung für die kürzlich veröffentlichte Karikatur a la "Stürmer"
(Anhang: SüddeutscheChuzpe) entschuldigt hat, bleibt doch die Frage, woher
kommt dieses Denken und wieso behauptet Panorama die Kritik von
Honestly-Concerned sei überzogen oder gar
ungerechtfertigt?
Beispiel 2
In der ZDF Heute
Sendung vom 25.7.2004 bezeichnete der Redakteur im Studio, Herr Steffen
Seibert, die Glieder der jüdische Menschenkette im Gaza Streifen (Bilder Demo
1-3 im Anhang) als "Extremisten" während diese friedlich für den Erhalt ihrer
Häuser und Wohnungen demonstrierten. Auf meinen Vorwurf wegen dieser unfairen
und überzogenen Bezeichnung bekam ich einen bissigen Brief, weil ich u.a.
angeprangert hatte, dass im ZDF vermummte und schwer bewaffnete Terroristen
wiederholt nur mit dem harmlosen Prädikat "Aktivisten" bezeichnet wurden.
(geschehen z.B. in den ZDF-Heute Sendungen vom 27.06.03, 19:00 Uhr
und 03.07.03, 16:00 Uhr, siehe Bilder "Terroristen 1-3" im Anhang als
Beispiele)
Daraufhin schrieb ich die folgende Mail an Herrn
Seibert, aus der damit klar hervorgeht, dass auch sog. seriöse Journalisten,
in diesem Falle des ZDF, friedliche Demonstranten in Israel mit dem
gleichen Wort "Extremisten" belegen wie diese bewaffnetenen Terrormörder,
also mit diesen auf die gleiche Stufe stellen!! Um ein rein deutsches
Beispiel zu nennen, diese "extremistischen" Demonstranten in Israel
wären dann auch den NPD Schlägertrupps, welche gerade vom höchsten deutschen
Gericht die Legitimität für ihre Aufmärsche bekommen haben, und bei denen böse
Hetzparolen skandiert werden, ebenfalls gleichzusetzen oder?
Wie
würden Sie denn solche Handlungsweisen nennen? Als legitime Kritik an der
israelischen Politik?
Ich jedenfalls nenne dies bösartige Verleumdung und
damit Antijudaismus bzw. Antiisralelismus.
Mit freundlichen
Grüßen
Hans-Jürgen
Krug
-----Original Message-----
From: Thomas Eisenbock
Sent: Thursday, August 05, 2004 8:01 PM
To:
info@honestly-concerned.org
Subject: Wohin kann ich mich wenden
?
Sehr geehrte Damen und Herren,
mir ist vor einiger Zeit eine
Ausgabe der Zeitschrift "Der Freie Berater", Ausgabe Nr. 11, I. Quartal 2004
zugeschickt worden.
Das Thema des Leitartikels waren
Antisemitismusvorwuerfe gegen diese Zeitschrift und eine Stellungnahme der
Redaktion. In diesem Artikel waren saemtliche klassischen Propaganda-Argumente
enthalten, so dass dieser Artikel eindeutig als antisemitisch einzuordnen ist.
Auch der Nachgeschmack, den der Artikel ganz offenkundig erzeugen soll, ist
eindeutig antisemitisch.
Es einfach wegzuwerfen und zu vergessen war fuer
mich keine Option. Allerdings fand ich bisher auch keinen Ansprechpartner, die
sich dafuer interessiert haette.
Da ich gerade einen Bericht im Fernsehn
(ARD, panorama) gesehen habe, in dem Ihr Projekt kurz vorgestellt wuerde,
hoffe ich jetzt, von Ihnen zu erfahren, wie ich mit so etwas umgehen
kann.
Gruss,
Thomas
Eisenbock
EINIGE (MITTLERWEILE GELÖSCHTE)
GÄSTEBUCHEINTRÄGE AUF UNSERER
HOMEPAGE...
From: L.Janke@web.de
Betr.: Ich
spreche mich definitiv gegen die Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer
"Rasse" oder Hautfarbe aus.
Es gibt in Deutschland sehr wohl einen
latenten Antisemitismus aber bevor sie andere kritisieren , analysieren sie
sich bitte doch einmal selbst.
Warum sehen sie (orthodoxe/konservative
Juden sich permanent in der Opferrolle? Der Zionismus ist ein Wahnsinn, und
ist mit der Idee ein "groß deutschen Reiches"(ok mittelmäßiges Bsp)
vergleichbar und in gleicher weiße abzulehenen .
Die Juden weltweit müßen
ihr Rolle in der Minderheit, auch durch ihren Glauben bedingt,
die damit verbundene Demut akzeptieren !!!!
Israel hat keine von woauch
immer gegebene Daseinsberechtigung und muss deswegen mit den Arabern,
den "Besitzern" des Nahen Osten respektvoll umgehen. Die israelische
Regierung verhält sich arrogant und MUSS dafür kritisiert werden.
Leute
wie sie von www.honestly-concerned.de/oder Z.B.
ZentralratderJuden schüren den Antisemitismus in Deutschland das sie
eine unsachliche jüdische Position in der öffentlichkeit vertreten die
sich auf die Allgemeinheit der Juden überträgt und somit effektiv
judenschädigend ist.
Danke
From: bojangles@yahoo.com
Betr.:
stimmt es nicht, das wenn die juden in palästina net so einen
scheiss machen würden, das es diesen weltweiten terror net geben
würde????....ihr beklagt euch das wihr mit den nazis verglichen
werdet!!!!..stürmen nicht eure soldaten die häuser der moslems in der nacht
belässtigen die frauen demütigen ihre männer vor den augen der kinder
beschmiert die wände mit fekalien und und und....sind das net machenschaften
aus der NS-Zeit????...nehmt den leuten ihr land weg..ihr hab und
gut....vertreibt sie ins niemansland....hindert sie an der ausübung ihrer
arbeit..und warum???...angst vor terror....lass sie doch friedlich
leben....immer dieser spruch wir haben sie so besser unter kontrolle....eure
mauer euer zaun.....ein KZ im 21 jahrhundert....????....wann kommen die
arbeitslager....???...die ersten züge ???...dann wundert ihr euch das man
euch als Nazi beschimpft???...selber schuld....mohammed s.a.v. hat es in
seinen hadhiten gesagt ....das könnt ihr im letzten buch allahs
nachlesen....im KORAN.....niemand darf was gegen die juden sagen...warum wer
oder was seit ihr???....ihr wurdet doch von allah verachtet....
From: bob@web.de
Betr.: ich sehe gerade den
bericht bei panorama auf der ard,
sehr interessant, dass hier die zeichen
der zeit nicht erkannt werden. sollte israel seine harte politik gegenueber
den anderen nachbarn nicht aendern, wird sich die gewaltspirale
weiterdrehen. diese destabilisierung wird nicht gerade durch die
entkritisierung und dem vorwurf des antisemitismus gestuetzt.
viel spass
noch
From: Zimmermann@nervmich.net
Betr.:
Aktuellen Mailinglisteneintrag zum Panorama-Beitrag.
Sie schreiben (und
das ist ein Zitat aus dem Mailinglisten-Thema, das von Ihnen stammt): "Denn
antisemitische Übergriffe wie Pöbeleien und Grabschändungen sind
allgegenwärtig und haben laut der europäischen Beobachtungsstelle für
Rassismus in den vergangenen beiden Jahren sogar zugenommen."
Was hat das
bitteschön mit dem Vorwurf der antisemtischen Berichterstattung
nicht-israelischer Medien zu tun????
Tatsache ist: Isreal verstößt massiv
gegen internationale Menschenrechtskonventionen. (Was nicht heißt, dass
dadurch Terrorakte seitens der Palestinenser gerechtfertigt werden
können.)
From: kalze@onlinehome.de
Betr.: Aus meiner
sicht ist diese seite ein reinfall,was soll diese seite eigentlich bezwecken
.Der Jude ist doch selber schuld ,er unterdrückt schon seit 1948 die
rechtmässigen besitzer des Landes Palästina.Also muss er sich nicht wundern
das die Palästinenser sich wehren.Und US-Rael glotzt auch nur doof zu,weil
sie dem grössten Verbrecher unserer Zeit sharon nicht trauen auf die Finger
zu Hauen.Dann vordern die hinterbliebenen bzw. die Überlebenen des Holocaust
von der Deutschen(Puppen)Regierung auch noch Opferschadensgeld.Wer zahlt
eigentlich den Deutschen Familien etwas die einen Angehörigen im Krieg
verloren haben????Die Amerikaner und Engländer können sagen sie haben
Deutschland vor der Diktatur befreit.Wofür haben eigentlich die Deutschen
gekämpft?Für was sind tausende Deutsche gefallen?Die realität wird am besten
verdrängt und deutschland wird zur Hure der Lüge,Weil ein volk meint das
deutschland für ewig und immer dafür büssen müsse was damals passiert
ist.Nämlich so und nicht anders denken die meisten Deutschen , trauen sich
bloss nicht ihren Mund auf zu
machen.
From: uninteressant@gmx.de
Betr.: Diese Seite ist
sooooo lächerlich!!! Ihr ach so armen juden und sonstiges... so ein scheiß
ich meine viele meine freunde sind juden aber nur weil vlt 8 0er gesamten
bevölkerung keine juden mögen heißt das nicht dass ihr mehr rechte braucht.
mich provoziert diese seite und wenn ich sie lese kann ich nazis wirklich
verstehen.
EIN "NETTER" ANONYMER BEITRAG, DER BEI UNS PER POST
EINGING...
http://www.honestly-concerned.org/temporary/Anonyme_Reaktion_auf_NDR.pdf
Sehr geehrte Damen / Herren,
es bedarf keiner TV-Trailer oder Presseartikel, um zu
dokumentieren, daß Israel gegen das Völkerrecht verstößt, wenn Zivilisten mit
einer u.U. von Dritten bezahlten Militärmaschinerie angegriffen werden und die
Regierung Sharon mißbilligend in Kauf nimmt, daß man dabei Frauen und Kinder
tötet. Oder wenn Israel eine Mauer aufstellt, die die Mauer zwischen Ost- und
Westdeutschland übertrifft.
Sie können davon
ausgehen, daß mir jeder Israeli leid tut, der bei terroristischen Aktionen
sein Leben verliert. Welche Schuld aber muß Israel auf sich geladen haben,
wenn Palästinenser ihr Leben opfern, um Israel Schaden zuzufügen. Hat jemals
ein Israeli sein Leben freiwillig geopfert?
Nicht selten scheint mir, die Juden in Israel und in der
übrigen Welt hätten vergessen, was einst die Nazis Ihnen antaten.
Suchen Sie lieber nach einer Lösung, wie man
einen langfristigen Frieden erreicht und hetzen nicht gegen Journalisten, die
den Mut zur Kritik zeigen. Und diese Kritik müssen Sie sich schon gefallen
lassen. Auch meine Meinungsäußerung ist Kritik, doch kein Antisemitismus!
Ich warte auf ein positives Zeichen in den
Medien.
Viele Grüße und alles
Gute
Hans-H. Redelfs
Rektor-Harms-Weg
16
26386
Wilhelmshaven
DES WEITEREN GAB ES...
3 "nette" (anonyme) Anrufe am Abend der Ausstrahlung der Sendung
1 "nette" (anonyme)
Anrufbeantworternachricht
© Honestly-Concerned.org