- Yigal Carmon,
Middle East Media Research Institute,
Jerusalem
- Prof. Dr.
Julius H. Schoeps, Direktor des Moses Mendelssohn Zentrums an
der Universität Potsdam
-
Mohammed Schams, Berlin/London, Association of Human Rights and
Democracy for Iran
- Deidre
Berger (Managing Director, The American Jewish Committee Berlin
Office)
- Eldad
Beck, Korrespondent Yedioth Ahronot,
Berlin
- Sacha
Stawski, Gründungsmitglied von Honestly-Concerned,
Frankfurt/Main
- Prof. Gert
Weisskirchen, MdB (SPD), außenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im
Deutschen Bundestag, Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der
OSZE
- Sibylle
Pfeiffer, MdB (CDU), Stellvertretendes Mitglied der deutschen
Delegation in der Parlamentarischen Versammlung der
OSZE
- Cem
Özdemir, (Bündnis 90/Die
Grünen)
- Markus
Löning, MdB (FDP), Mitglied der deutschen Delegation in der
Parlamentarischen Versammlung der
OSZE
- Einleitung und Moderation:
Staatssekretär a. D. Klaus Faber, Geschäftsführender
Vorsitzender des Wissenschaftsforums der Sozialdemokratie Berlin, Brandenburg
und Mecklenburg-Vorpommern
e.V.
Politiker, Journalisten und Wissenschaftler haben am
Donnerstag davor gewarnt, den islamischen Antisemitismus zu unterschätzen.
Geschlossen riefen die Teilnehmer der Berliner Podiumsdiskussion „Islamischer
Antisemitismus in Nahost und Europa – Seine Auswirkungen auf alte und neue
Konflikte“ dazu auf, aktiv gegen antisemitische Vorurteile und deren
Verbreitung vorzugehen. Sacha Stawski, Gründungsmitglied von Honestly-Concerned
www.honestly-concerned.org forderte die
Verurteilung von Antisemitismus, egal in welcher Form er auftritt. Schweigen
und Appeasement können keine Lösung sein: Regierungen müssen laut und deutlich
gegen die Verbreitung antisemitischer TV-Sendungen eintreten, wie z.B. die
Sendung „Reiter ohne Ross“, die in sieben arabischen Fernsehsendern gezeigt
wurde. Organisationen und Einrichtungen, die antisemitisches Gedankengut auf
Websites etc. veröffentlichen, müssten verboten, und das Existenzrecht Israels
niemals in Frage gestellt werden. Gleichzeitig sollte die Kommunikation mit
moderaten und aufklärenden Gruppen gefördert werden. Auch Defizite im
Bildungswesen wurden angesprochen. Juden werden im Unterricht deutscher
Schulen ausschließlich als Opfer dargestellt, erklärten
Teilnehmer.

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